Informationen über den Verein

Jede Zeit hat ihren eigenen Geschmack und so, wie sich dieser in der Architektur und der Kunst ständig ändert, verhält es sich auch in der Musik. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen Malerei und Musik: Gemälde bleiben stets in ihrer Originalgestalt erhalten, Kompositionen aber ändern sich mit jedem neuen Einfluss. Dies kann man als Chance betrachten, sie birgt allerdings ein großes Risiko: Musik lässt sich fast bis zur Unkenntlichkeit verbiegen und hat manchmal nichts mehr mit den Emotionen und Bildern zu tun, die der Komponist hervorrufen wollte. "Historically Informed Performance" (kurz: H.I.P.) steht für die Erhaltung der Aufführungspraxis und der Klangwelten, die während der Zeit des jeweiligen Komponisten wichtig und richtig waren. Dabei entsteht ein faszinierender Effekt: Das Alte klingt neu und frei vom Staub der Geschichte.

Dass der Gründungsort Köln eine lange Tradition und eine weltweite Erfolgsgeschichte im Bereich der Aufführungspraxis hatte sowie als Zentrum für Alte Musik gesehen wurde, ist hinreichend dokumentiert. Allerdings droht in den letzten Jahren der Verlust dieses Prädikates.

Der Verein "H.I.P. Cologne e.V." will durch neue Konzepte und der Unterstützung ausgewählter Projekte und Ideen den alten Glanz wieder herstellen. Zu den Zielen gehören unter anderem die Förderung von CD-Aufnahmen und die Konzeption von Konzertprojekten und Kammermusikreihen, basierend auf einer Verzahnung mit der Musikwissenschaft.

Die Idee für den Verein ging von Anton Steck aus, der als Professor für Barockvioline an der Hochschule für Musik in Trossingen lehrt. Zu den Gründungsmitglieder zählen neben ihm Kollegen aus der Musikpraxis und -wissenschaft, ebenso wie Vertreter der Kölner Kulturpolitik und der Unternehmenslandschaft. Anfang 2010 wurde der Verein gegründet und ins Vereinsregister eingetragen, die Gemeinnützigkeit ist vom Finanzamt anerkannt.

Violine
  • Flyer H.I.P. Cologne e.V.
  • flyer_gruendungskonzert

    Portrait in der
    Kölnischen Rundschau

    PDF (244KB)

    Mit freundlicher Genehmigung
    der Kölnischen Rundschau.

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